crta
Hrvatska znanstvena Sekcija img
bibliografija
3 gif
 Naslovna
 O projektu
 FAQ
 Kontakt
4 gif
Pregledavanje radova
Jednostavno pretraživanje
Napredno pretraživanje
Skupni podaci
Upis novih radova
Upute
Ispravci prijavljenih radova
Ostale bibliografije
Slični projekti
 Bibliografske baze podataka

Pregled bibliografske jedinice broj: 472760

Zbornik radova

Autori: Ivčević, Sanja; Tončinić, Domagoj
Naslov: Projekt TILURIUM - Waffendarstellungen auf Grabsteinen aus Tilurium.
( Projekt TILURIUM - Waffendarstellungen auf Grabsteinen aus Tilurium. )
Izvornik: XVII Roman Military Equipment Conference Zagreb 2010, 24th-27th May, 2010: book of abstracts / Sanader, Mirjana ; Rendić-Miočević, Ante ; Tončinić, Domagoj ; Radman-livaja, Ivan (ur.). - Zagreb : Filozofski fakultet Sveučilišta u Zagrebu ; Arheološki muzej u Zagrebu , 2010. 43-43.
Skup: XVII Roman Military Equipment Conference Zagreb 2010, 24th-27th May, 2010
Mjesto i datum: Zagreb, Hrvatska, 24-27.05.2010
Ključne riječi: Tilurium; Gardun; Grabsteine; Waffendarstellungen
( Tilurium; Gardun; Grabsteine; Waffendarstellungen )
Sažetak:
Aus Tilurium und seiner unmittelbaren Umgebung stammt eine ganze Reihe von Steindenkmälern die sich durch Waffendarstellungen auszeichnen. Diese Denkmäler lassen sich in zwei Gruppen gliedern. Zur ersten Gruppe sind die Grabstelen aus Tilurium zusammengefasst, während das Tropaeum aus Tilurium als einzigartiges Steindenkmal zu einer eigenständigen Gruppe zu zählen ist. Das Tropaeum aus Tilurium Als bekanntestes und bedeutendstes Denkmal mit Waffendarstellungen ist das Tropaeum aus Tilurium zu nennen. Erhalten sind nur zwei Fragmente. Beim ersten handelt es sich um die vollkommen erhaltene äußerste rechte Platte der Vorderfront (Arheološki Muzej – Split, Inv. Nr. D 129) und beim zweiten um das Fragment der äußersten linken Platte der Vorderfront (Muzej Cetinske krajine, Inv. Br 381). Aufgrund der beiden Fragmente konnte Cambi die Vorderfront rekonstruieren und auch eine Rekonstruktion des gesamten Denkmals vorgeschlagen. An der Vorderfront befand sich ein Innschriftfeld in Form einer Tabula ansata. Links und rechts war je ein Wie üblich besteht dieses aus einem Pfahl an dem eine Rüstung, Schilde, Lanzen usw. aufgehängt sind. Ans Tropaeum sind weiters zwei besiegte Barbaren gekettet, die unterschiedliche Tracht tragen. Unterhalb des Inschriftfeldes war ein Waffenfries dargestellt der aus Rüstungen und Schilden besteht. Auf den Seiten des Denkmals dürfte ein Bukranien-Girlanden Fries dargestellt gewesen sein. Das gesamte Denkmal konnte ursprünglich ca. 8, 20-8, 40 x 7, 30-7, 60 m (bzw. 28x25 Fuß) gewesen sein. Stilistische Merkmale, der Fundort und die bekannten historischen Ereignisse lassen darauf schließen, dass das Tropaeum die Niederschlagung des Aufstands der panonisch - dalmatinischen Völker zwischen 6 und 9 nach Chr. feierte. Es durfte also im 2. Jahrzehnt des 1. nachchristlichen Jahrhunderts errichtet worden sein. Die Grabstelen aus Tilurium Bei den übrigen Denkmälern handelt es sich um Grabstelen römischer Soldaten die zum Großteil in der VII. Legion, bzw. in verschiedenen in Tilurium stationierten Kohorten, gedient haben. Es hat bereits H. Hofmann auf einige Grabdenkmäler aus Tilurium aufmerksam gemacht und diese zum Typ der ‚kleinasiatischen Grabfassade‘ zusammengefasst. Dieser Grabsteintyp ist aber nicht nur für Tilurium typisch. Seit Hofmann ihn zum ersten Mal zusammengestellt hat, werden zunehmend auch in anderen Orten in der römischen Provinz Dalmatien vergleichbare Funde registriert. So in der Provinzhauptstadt Salona, in der Umgebung des Kastells Bigeste und in Norddalmatien. Diese Grabstelen werden allgemein einer Werkstätte in Tilurium zugeschrieben. Die Grabstelen zeichnen sich durch einen architektonischen Aufbau aus, der eine monumentale Grabarchitektur, einen Naiskos bzw. eine Aedicula imitiert und Türdarstellungen enthält. Ein weiteres Kennzeichen sind oft wiederkehrende Waffendarstellungen die verschiedene Teile dieser Grabstelen dekorieren. Sehr beliebt ist ein Waffenfries der zum Aufbau der Aedicula gehört. Weitere Waffendarstellungen lassen sich als Selbstdarstellungen der Verstorbenen deuten und sind innerhalb der Aedicula oder am unteren Teil der Grabstelen angebracht. Beide Arten von Waffendarstellungen sind auch auf reduzierten Formen dieses Grabsteintyps anzutreffen. Der Waffenfries Der Waffenfries ist als dekoratives Element logischer Bestandteil einer Aedicula und eines Soldatengrabsteines. In Tilurium ist er auf mehreren Grabstelen der VII. Legion verzeichnet (Arheološki muzej – Split, Inv. Nr. 2588 A). Ein Waffenfries tritt auch auf vergleichbaren Grabstelen der VII. Legion auf, die von anderen Werkstätten nach dem Muster aus Tilurium errichtet worden dürften – so in der Provinzhauptstadt Salona und in der Umgebung des Kastells Bigeste. Die Selbstdarstellungen der Verstorbenen Andere Waffendarstellungen und Darstellungen militärischer Gegenstände die ebenfalls auf Grabstelen römischer Soldaten in Tilurium verzeichnet sind lassen sich als Selbstdarstellungen der Verstorbenen deuten. Diese nehmen meistens den unteren Teil der Grabstelen ein und lassen den Verstorbenen als Angehörigen einer bestimmten Truppe erkennen was bei Angehörigen der Cohors II Cyrrhestarum belegt ist. Bei einer Grabstele aus Tilurium kann man den Verstorbenen aufgrund der Werkzeugdarstellungen als immunes, genauer als Steinmetz (lapidarius) deuten (Arheološki muzej – Split, Inv. Nr. 1982). Das schönste Beispiel ist eine Grabstele mit Darstellung von militärischen Auszeichnungen (Muzej Cetinske krajine, Inv. Br B/1373). Zahlreich sind auch Grabsteine mit Darstellung einzelner Waffen und Ausrüstungsgegenstände.
Vrsta sudjelovanja: Poster
Vrsta prezentacije u zborniku: Sažetak
Vrsta recenzije: Međunarodna recenzija
Projekt / tema: 130-0000000-0777
Izvorni jezik: GER
Kategorija: Znanstveni
Znanstvena područja:
Arheologija
Puni text rada: 472760.S._Ivcevic_D._Toncinic_-_Project_TILURIUM.jpg (tekst priložen 24. Stu. 2013. u 21:18 sati)
Upisao u CROSBI: dtoncinic@ffzg.hr (dtoncinic@ffzg.hr), 4. Lip. 2010. u 12:15 sati
Napomene:
Prikazani rezultati proizišli su iz znanstvenog projekta (Rimski vojni logori u Hrvatskoj), provođenog uz potporu Ministarstva znanosti, obrazovanja i športa Republike Hrvatske.



Verzija za printanje   za tiskati


upomoc
foot_4