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Pregled bibliografske jedinice broj: 777244

Knjiga

Autori: Irena Bezić
Naslov: Protektive und belastende Faktoren bei akuter Leukämie und malignen Lymphomen in der historisch speziellen Situation der kriegsbedingten Dauerstresserfahrung
( Protective and distress factors in acute leukemia and malign Lymphoma in the long term war stress situation )
Vrsta knjige: ostalo
Izdavač: Artresor naklada
Grad: Zagreb
Godina: 2011
Stranica: 560
ISBN: 978-953-6522-72-9
Ključne riječi: protektive Faktoren; akute Leukämie; Krankheitsbelastung; Dauerstress.
( protective factors; acute leukemia; illness related stress; long-term stress )
Sažetak:
Der Ausgangspunkt dieser Studie war, die relevanten psychologischen Schutzfaktoren zu identifizieren, die zu der Krankheitsbewältigung bei akuter Leukämie und malignen Lymphoma beitragen und die Patientengruppen zu identifizieren, die in bestimmten Krankheitsphasen wegen bestimmter eigener oder situationsbedingter Belastungsfaktoren Schwierigkeiten haben, mit aktuellen Situationen zufriedenstellend zurecht zu kommen. Die Stichproben in dieser Studie wurden unter den spezifischen gesellschaftlichen Umständen der Nachkriegszeit in Kroatien untersucht, wo die Traumatisierung durch lebensbedrohliche Krankheiten noch mit weiteren gesellschaftlich bedingten Dauerstresserfahrungen erschwert wurde. Im Vorbereitungsteil der Studie wurden zwei qualitative Analysen der Gesprächsprotokolle mit hämatologischen Patienten während der Chemotherapie und Stammzelltransplantation durchgeführt, um das Themengebiet „psychologische Schutzfaktoren“ und „spezifische Merkmale der Patientensituation in der Kriegs- und Nachkriegszeit“ zu illustrieren. Der Hauptteil der Studie ist die quantitative, vor allem varianzanalytische Untersuchung aufgrund einer für diese Zwecke entwickelten Testbatterie, die Belastungsfaktoren sowie psychologische Schutzfaktoren bei den Patienten in verschiedenen Phasen des Krankheitsverlaufs misst: es wurden 101 akut erkrankte Patienten (in Phasen der Vortransplantation, direkt nach der Transplantation und im Rezidiv), 85 langfristig überlebende Patienten sowie eine Kontrollstichprobe von 187 gesunden Menschen erfasst. Die Ergebnisse der Querschnittsuntersuchung waren der Ausgangspunkt für die „Follow-up“-Studie, wobei die Patienten aus der Stichprobe „Vortransplantation“ sowie zwei und zehn Jahre nach der Transplantation erneut befragt wurden. Die Ergebnisse der Einweg-Varianzanalysen zeigten, dass die Stichprobe der Kranken im Vergleich mit der Stichprobe der Gesunden wesentlich höhere Werte in allen Skalen der psychologischen Schutzfaktoren, mit der Ausnahme von „Kohärenzgefühl“ und „wahrgenommene Möglichkeit der Kontrolle angstprovozierender Ereignisse“ zeigte. Die Ergebnisse der Follow-up-Studie zeigten, dass diese erhöhten Werte nach zwei und auch nach 10 Jahren persistiert haben. Langjährige „Mobilisierung“ psychologischer Schutzfaktoren im Dienste der Krankheitsbewältigung (egal ob „objektiv“ oder nur als Wunschvorstellung) führen bei einigen Patienten zu persönlicher Entwicklung und bei anderen, mit mehr krankheitsbedingten Belastungen, zur Stärkung der Krankheitsbewältigungsfähigkeit. Der „Mobilisierungseffekt“ der Krankheit ist auch bei der Korrelationsanalyse zwischen dem Alter und Ergebnissen an den Skalen der psychologischen Schutzfaktoren sichtbar - mit zunehmendem Alter nehmen die Werte an den Skalen der psychologischen Schutzfaktoren: „Selbstwert“, „Wahrnehmung der persönlichen Kompetenz“ , „Wahrnehmung der Kontrollmöglichkeiten“ und „Selbstbehauptungsfähigkeit“ in der Stichprobe der Gesunden ab. Bei der Stichprobe der Kranken konnte dieser Effekt nicht festgestellt worden. Die Ergebnisse der Studie weisen auf die Ressourcen hin, die man im Sinne einer besseren Krankheitsbewältigung stärken soll : die akut kranken Patienten mit niedrigerem Angstwert haben höhere Werte an Skalen des „Kohärenzgefühls“, des „Selbstwertgefühls“ und der „Fähigkeit, sich auf das Hier und Jetzt einzulassen“. Die Patienten mit niedrigem Depressionswert nehmen mehr ihre eigene Kompetenz wahr und sind eher bereit, sich für sich selbst einzusetzen. Obwohl jeder Patient für sich ein spezifisches Profil der psychologischen Schutzfaktoren entwickelt, weisen die Ergebnisse darauf hin, dass in der Vortransplantationsphase die meisten primär auf aktives Krankheitsbewältigungsverhalten ausgerichtet sind, dagegen ruht die Krankheitsbewältigung bei Rezidivpatienten auf einem viel breiteren Spektrum von Protektivfaktoren. Aufgrund von Ergebnissen der Untersuchung wurden fünf Patientenstichproben identifiziert, wo mehr Hilfe bei der Stärkung bestimmter psychologischer Schutzfakoren eingesetzt werden sollte: 1. bei akut erkrankten Frauen, 2. bei hoch ängstlichen Patienten, 3. bei Patienten direkt nach Stammzelltransplantationsentlassung, 4. bei Patienten, die im ersten Jahr nach der Transplantation ängstlicher geworden sind, 5. bei jüngeren langfristig Überlebenden, die unter gravierenden Folgen der Transplantation leiden. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass folgende Themenbereiche für die Identifikation potentiell gefährderter Patientenstichproben wichtig sind: 1. die hohe Belastung durch die Folgen der Transplantation - wobei gerade diejenigen, die keine Hilfe suchen, mehr Hilfe in der Angstbewältigung bräuchten ; 2. Dauerstressbelastung durch Kriegserlebnisse - besonders bei Patienten, die glauben, dass ihr bedeutsamer Verlust zur Krankheit geführt hat ; 3. die misslungene Berufseingliederung nach der Transplantation folgt meistens bei Patienten, die mehr negative Folgen der Behandlung bewältigen müssen und noch dazu bedeutsame Verluste erlebt haben ; 4. die Partnerschaftsproblematik, weil die ganze Behandlung, insbesondere dieTransplantation, hohe Ansprüche an eine Partnerschaft stellt.
Izvorni jezik: GER
Kategorija: Znanstvena
Znanstvena područja:
Kliničke medicinske znanosti,Psihologija
Upisao u CROSBI: Irena Bezić (irena.bezic@student.pravo.hr), 22. Ruj. 2015. u 23:41 sati
Napomene:
Knjiga je tiskana Dizertacija iz kliničke psihologije ; obranjena na Ludwigs-Maximilians. Universiteat Munchen, NJemačka, obranjena 14.02.2011.



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